Der Beruf MTLA entstand vor ca. 100 Jahren im Zuge der Weiterentwicklung naturwissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse der Medizin.
Die praktischen und wissenschaftlichen Anforderungen an diese Arbeitskräfte wuchsen schnell. Ihre Aufgabengebiete wurden zunehmend vielfältiger und komplizierter.
Heute ist der Beruf der MTLA in vielen Bereichen unverzichtbar.
MTLA arbeiten vorwiegend in Kliniken, Industrielaboratorien, in Gesundheitsämtern und Forschungseinrichtungen.
Typische Arbeitsfelder sind Labore der
- Klinischen Cemie
- Histologie / Zytologie
- Hämatologie
- Mikrobiologie.
In der Klinischen Chemie werden beispielsweise Fett-, Blutzucker- und Hormonbestimmungen durchgeführt. In der Histologie fertigen MTLA Organpräparate an und tragen so zum Erkennen von chronisch-entzündlichen Krankheiten oder Krebserkrankungen bei.
In den Hämatologielaboratorien erfolgen Blutuntersuchungen, etwa die Blutgruppenbestimmung.
Die Arbeit der Mikrobiologie dient dem Aufspüren von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern.
Über dieses klassische Berufsbild hinausgehend, werden MTLA immer häufiger auch in der Tumorforschung , in der genetischen und molekularbiologischen Diagnostik (Beispiel: genetischer Fingerabdruck) und in der Immunologie tätig.
Sämtliche Tätigkeitsbereiche erfordern ein hohes Maß an Fachkompetenz und Verantwortungsbewußtsein.
Da exakte Laborergebnisse für die ärztliche Diagnose äußerst wichtig sind, ist der medizinisch-technische Assistent die rechte Hand des Arztes. |